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Die Projekte

Zwei Romane mit den Namen: „Monrovia Taxi“ und „Böser Verdacht“

Das Genre

Die Gattung meiner Geschichten könnte man Soft Science-Fiction oder Urban Social Fiction nennen. Fiction, auf jeden Fall. Ich schreibe über biologische, soziale sowie politische Angelegenheiten und schicke meine Protagonisten bisweilen, abgekoppelt von Raum und Zeit, hinaus zu den Schauplätzen, wo ich sie die Überlieferungen der Historie spüren lassen will. Ich erschaffe Szenerien, die ihnen imaginär und halluzinogen erscheinen und entlasse sie schließlich wieder in die Gebote ihrer gegenwärtigen Realität, in der sie zuhause sind.

Die Zielgruppe

Junge Leser von Soft Science-Fiction, die sich mit politischen, gesellschaftlichen, psychologischen oder gar mit philosophischen Themen befassen wollen und zugleich eine erfrischende Möglichkeit darin sehen, die Fesseln des hier und jetzt abwerfen zu können, um in das Geschehen der Themen unabhängig von Raum und Zeit eindringen zu können. Denn am Ende, so jedenfalls argumentiert Mister Snyder, sind es lediglich die biochemischen Reaktionen in unseren Köpfen, denen wir erlegen sind, und sonst gar nichts. Die Wirklichkeit hat mit der Realität nichts zu tun, sagt er.

Die Hauptprotagonisten

Joseph Snyder: Er wurde 1955 als zweiter Sohn eines New Yorker Polizisten und einer 1932 eingewanderten deutschen Jüdin in Queens/New York geboren. Er wurde Police Commissioner im NYPD Lower Manhattan und lebt heute in den Market Street Village Apartments, 14th Street, San Diego/California. Er ist 176 cm groß, 92 kg schwer, kurze dunkel Haare, blaugrüne Augen und ein kräftiger Typ mit Bauch. Als Beruf gibt er an Sicherheitsberater zu sein. Auf die Frage was er denn genau mache, antwortet er in der Regel: „Das geht Sie gar nichts an.

Ron Harper: Er wurde 1965 als Sohn eines US-amerikanischen Diplomaten und einer deutschen Korrespondentin, in Bonn-Bad Godesberg geboren. So steht es jedenfalls in seiner Vita, die allerdings seine tatsächliche Herkunft verschleiert. Er lebt mit Eva Aprony in den City Palms Apartments, Hibiscus Street, West Palm Beach/Florida. Er ist 184 cm groß, 84 kg schwer, mit dunklen Haare, braunen Augen und sportlich stabiler Erscheinung. Als Beruf gibt er an Publizist zu sein. Bei genauer Nachfrage erzählt er irgendwelche Geschichten vom United Nations Intranet.

„Monrovia Taxi“ in wenigen Sätzen

Eine mutmaßlich außerirdische Macht, droht die Menschheit zu vernichten, so wie sie es nachweislich vor 65 Mio. Jahren mit den Sauriern schon einmal getan hat. In dem 1902 entdeckten Fossil des Tyrannosaurus Rex, wurde ein technischer Artefakt gefunden, der sich als Mischform von Organismus und Maschine entpuppte. Dieser Gegenstand, der die Form einer kleinen Flugzeug- oder U-Boot Luke hat, durfte dort nicht sein und wurde deshalb als „die Luke“ streng geheim gehalten. Gelehrte haben zu unterschiedlichen Zeiten, mit ungleichen Mitteln an ihr geforscht, aber lediglich ihre Unzerstörbarkeit festgestellt. Viel später erst gelang es genug DNA Material zu isolieren, um mit Hilfe der DNA-Sequenzierung und weiblicher Eizellen acht intelligente Angehörige dieser Macht zu erzeugen, die später eine tragende Rolle haben werden und Xyntox genannt wurden. Sie selber nennen sich anders und werden weltweit in elitären Familien erstaunlich schnell erwachsen.

Aber nun erscheint erneut diese Mach. Als riesige graue Kugel kommt sie in die Berliner West City eingeflogen, und verharrt passiv schwebend über dem Asphalt einer Straßenkreuzung. Die Xyntox erfahren vor ihrer Ankunft von ihr und reisen nach Berlin, um dem Schicksal der Menschheit zu entgehen. Und das geht nur in ihr. So muss die Kugel zunächst ihre acht irdischen Nachkömmlinge einsammeln, um dann das gut begründete Projekt der Vernichtung ausführen zu können. Aber diese acht Xyntox erkennen ihre persönliche Macht und schmieden mit einer großen NGO den Plan, den Weltsicherheitsrat und die G20 mit der Ausrottung aller Menschen zu erpressen, falls sie nicht den allgemeinen Forderungen der Besitzlosen nachkommt. Der Plan geht erfolgreich auf, allerdings erweist er sich am Ende nur als eine Urban Social Fiction Story, die lediglich im Kopf eines der Protagonisten entstanden ist.

„Böser Verdacht“ in wenigen Sätzen

Harper bekommt zwei Kopien eines Tagebuches übergeben, mit der Bitte, zu evaluieren, ob es für eine Veröffentlichung taugt. Paulus, der Verfasser des Tagebuches, flog seiner Zeit mit dem Flugzeug zu seinen Geschäftspartnern ins Ausland und fuhr mit der Reichsbahn an die Ostfront, um seinen Sohn im Lazarett zu besuchen. Dies war in den Kriegswirren jener Zeit sehr ungewöhnlich. Paulus schrieb von Familie, Freunden, Bekannten und machte keinen Hehl um seine exponierte Stellung und seinem sozialen Umfeld. Er nannte Namen und klebte Bilder zwischen die Textzeilen, die wenig anklagend, eher beklagend ausfielen.

Doch schon am nächsten Tag bekommen sie die Mitteilung, dass das Tagebuch für drei Mio. Dollar verkauft wurde und eine Veröffentlichung somit unmöglich geworden ist. Der Frage nach dem warum folgend, verstricken sich die Protagonisten mit Rechtsanwälten, Rassenhygienikern, Molekularbiologen, Geheimdienstlern und einer UN Chemiewaffenkonvention Beauftragte.

Im Verlauf der Geschichte macht Snyder, abgekoppelt von Raum und Zeit, ungeplante Reisen an verschiede Orte der NS Diktatur. Er wird Zeuge wie SA Männer Judensterne aufmalen und SS Divisionen Juden aus den Viehwagons heraus zur Vernichtung treiben. Er wohnt dem Aufstand im Warschauer Ghetto bei und einer Verhaftung durch die Gestapo. Er lernt das BDM Mädchen Karin kennen, die ihn in Gespräche über Rassenhygiene, Sozialdarwinismus, Eugenik sowie Social Engineering verwickelt und später mit Staatssekretär Dr. Josef Bühler und SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich auf der Wannseekonferenz bekannt macht. Schließlich wird er vom Ehepaar Blankenburg zu den Aufständen in den Vernichtungslagern Treblinka und Auschwitz geführt, um die Realitäten dort bis zum letzten Tag erleben zu können.

Bei Wissenschaftlern und Geheimdiensten entsteht der Verdacht, dass in diesem Tagebuch NS Baupläne für Viren versteckt sind, die nicht in die Hände der Siegermächte fallen durften und nicht nur theoretisch ganz subtil und gezielt gesamte Ethnien vernichten können. Voller Zweifel und von der Diabolik angewidert, verweigern die Hauptprotagonisten schließlich jegliche Zusammenarbeit und wenden sich ab. Am Ende zitieren sie Paulus, wie er aus einem Berliner Luftschutzkeller heraus berichtet, als in den letzten zehn Tagen des Krieges die Front über ihren Köpfen hinwegrollte.